Unsicher beim Bücken und Heben

Die Getränkekiste, der Wäschekorb, das Kind auf dem Arm. Kurz bevor Sie sich bücken, kommt der Gedanke: hoffentlich geht das gut. Diese Unsicherheit ist oft unangenehmer als der Schmerz selbst.

Was dahintersteckt

Beim Bücken und Heben muss der Rumpf den Oberkörper stabil halten, während sich Hüfte und Beine bewegen. Diese Aufgabe übernehmen tiefe Muskeln, die nicht durch Kraft auffallen, sondern durch Kontrolle. Wer lange sitzt, fordert genau diese Kontrolle selten. Das Gefühl der Unsicherheit ist deshalb keine Einbildung, sondern eine ehrliche Rückmeldung.

Ihr Plan für diese Woche

  1. Schritt 1, die Grundlage: Beckenkippen im Liegen, zwei Durchgänge. Sie lernen dabei, die tiefe Bauchmuskulatur bewusst anzusteuern.
  2. Schritt 2, die Kontrolle: Vierfüßler diagonal, acht Wiederholungen pro Seite. Langsam, das Becken bleibt ruhig.
  3. Schritt 3, die Kraft: Glute Bridge, drei Durchgänge. Sie kräftigt Gesäß und hintere Oberschenkel, die beim Heben die Arbeit übernehmen sollen.
  4. Dreimal pro Woche, nicht täglich. Kräftigung braucht die Pausen dazwischen.

Die Übungen dazu

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Kostenlos, mit Anleitung, Wiederholungen und den häufigsten Fehlern. Dazu ab und zu eine neue Übung per E-Mail.

Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten

  • Plötzlicher, einschießender Schmerz beim Heben
  • Ausstrahlung ins Bein mit Taubheit oder Kribbeln
  • Kraftverlust im Bein
  • Schmerz, der nachts in Ruhe auftritt

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