Nacken hart nach dem Arbeitstag

Am Morgen ist alles in Ordnung, am Abend ist der Nacken hart und druckempfindlich. Am Wochenende wird es besser, am Montag fängt es wieder an. Dieser Rhythmus sagt mehr über die Ursache als jede Beschreibung des Schmerzes.

Was dahintersteckt

Eine Muskulatur, die stundenlang dieselbe Position hält, arbeitet ohne Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Bei dieser Haltearbeit ist die Durchblutung schlechter als bei Bewegung. Das Ergebnis ist eine Muskulatur, die sich hart anfühlt, obwohl sie nichts geleistet hat, was man als Anstrengung bezeichnen würde.

Ihr Plan für diese Woche

  1. Während der Arbeit, alle ein bis zwei Stunden: Langsame Kopfdrehung, fünf ruhige Wechsel pro Seite. Kein Kraftaufwand, nur Bewegung.
  2. Am Abend zuerst: Nacken-Isometrie, dreimal fünf Sekunden pro Richtung. Sie bringt Aktivität in die Muskulatur, ohne den Kopf zu bewegen.
  3. Danach: Seitneigung mit sanftem Zug, zweimal pro Seite.
  4. Nicht kneten und nicht knacken lassen. Bewegung wirkt hier langfristiger als Druck.

Die Übungen dazu

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Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten

  • Schwindel bei Kopfbewegungen
  • Taubheit oder Kribbeln in Arm oder Hand
  • Nackensteifigkeit zusammen mit Fieber
  • Schmerz, der nachts in Ruhe auftritt

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