Handynacken vom Blick aufs Smartphone

Zwei Stunden am Handy, und der Nacken fühlt sich an, als hätte er getragen. Der Blick nach unten ist so selbstverständlich geworden, dass er gar nicht mehr auffällt. Bemerkbar macht sich erst das Ergebnis.

Was dahintersteckt

Der Kopf wiegt vier bis fünf Kilogramm. Je weiter er nach vorne geneigt ist, desto größer ist der Hebel, mit dem er an der Nackenmuskulatur zieht. Bei deutlicher Neigung muss die Muskulatur ein Vielfaches des Kopfgewichts halten. Sie tut das ohne Beschwerde, aber nicht ohne Folgen, und die Rechnung kommt am Abend.

Ihr Plan für diese Woche

  1. Die wichtigste Änderung kostet keine Zeit: das Handy auf Augenhöhe heben statt den Kopf zu senken.
  2. Mehrmals täglich: Kinn sanft zurückziehen, zehn Wiederholungen. Der Blick bleibt geradeaus, das Kinn wandert zurück.
  3. Am Abend: Seitneigung mit sanftem Zug, zweimal pro Seite. Ohne Ruck, ohne am Kopf zu reißen.
  4. Bei hartem Bereich am Schulterblatt zusätzlich: Dehnung des Schulterblatthebers, zweimal pro Seite.

Die Übungen dazu

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Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten

  • Schwindel bei Kopfbewegungen
  • Taubheit oder Kribbeln, das in Arm oder Hand zieht
  • Kopfschmerz, der neu auftritt und stärker wird
  • Schmerz, der nachts in Ruhe auftritt

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